Leben ohne Platzverweis

Seit Donnerstag spielen 32 Mannschaften einen Monat lang um den Titel des 21. FIFA Fußball-Weltmeisters. Insgesamt gibt es 64 Spiele an elf Spielorten im Gastgeberland Russland. Fußball ist eine Kontaktsportart. Der körperliche Einsatz ist normal, das Risiko, verletzt zu werden groß. Diese mindestens 5760 Spielminuten brauchen daher Regeln, deren Verstoß mit gelben und roten Karten geahndet werden müssen. Regeln sind dabei nicht da, um das spielerische Können zu behindern, sondern um es zu fördern und gleichzeitig die Verletzungsgefahr zu verringern. Genauso ist es auch mit den Regeln, die wir in der Bibel haben. Sie sind nicht da, um uns den Spaß am Leben zu nehmen, sondern um uns die von Gott gesetzten Grenzen deutlich zu machen: jenseits dieser Grenzen besteht Verletzungsgefahr. Wenn das Gewissen die »rote Karte« zeigt, dann sind die Grenzen schon überschritten. Viele Menschen leiden unter seelischen Nöten, weil sie diese Grenzen anfangs missachtet haben und später nicht mehr wahrnehmen konnten. Nicht die von Gott gesetzten Grenzen nehmen die Freude am Leben. Nein, es ist die Missachtung biblischer Maßstäbe, die zu seelischen Verletzungen führt. Gott ist kein Spielverderber. Er will uns ein erfülltes Leben geben. So sandte er aus Liebe seinen einzigen Sohn, um uns das Leben – und dies im Überfluss – zu bringen. „Ich bin gekommen, damit sie Leben haben und es in Überfluss haben“ (Johannes 10,10). Wer im Glauben an Jesus Christus zu ihm kommt, empfängt Vergebung seiner Sünden – seiner Regelverstöße gegen Gottes Anordnungen – und dazu ewiges Leben. Erst dann, unter solchen Bedingungen, kann das Leben sich entfalten. Gott hebt den Platzverweis auf und bereitet uns einen Platz im Himmel! Lesen Sie von den bemerkenswerten Regeln in der Bergpredigt des Herrn Jesus in den Kapiteln 5-7 des Matthäusevangeliums!